GFE Media auf Erntegang

Neue Mitarbeiter – neues Produkt

Anfang August kam der Tag, an dem die ca. 50.000 neuen Mitarbeiterinnen der GFE Media, die Bienen, ihren Leistungsnachweis erbringen mussten. Irgendwie beschlich alle eine seltsame Mischung an Gefühlen. Nachdem der Bienenflüsterer bei der GFE Media, Andreas Nagel, das Datum für das erste Honigschleudern festlegte, wusste die GFE-Mitarbeiterschaft, dass hier eine Großveranstaltung, praktisch eine echte Vollversammlung, anstand. Schließlich waren einem die kleinen, emsigen Kolleginnen übers Jahr ans Herz gewachsen und gehörten einfach mit dazu.

Zunächst waren die vorbereitenden Maßnahmen mit einer vorabendlichen Großreinigungsaktion der GFE Media-Küche zu einem lebensmitteltauglichen Umfeld notwendig, ein groß angelegter Hygieneangriff, der als Gemeinschaftsaktion nicht nur Wirkung zeigte, sondern sogar Spaß machte.

Allerdings wurden die Gesichter am nächsten, entscheidenden Tag durchaus skeptischer und teilweise blasser, als die Details des Erntegangs besprochen wurden. Dass unsere kleinen Kolleginnen mit wachsendem Honigvorrat gegenüber zweibeinigem Besuch immer unwirscher, missmutiger und mürrischer reagierten, konnte zwar jeder Kollege verstehen, aber diese Tatsche trug nicht gerade zur Beruhigung bei. Zudem kam, dass man auf den liebgewonnenen Smoker, der in seiner qualmenden Eigenschaft zur kollegialen Distanzhaltung immer wieder hilfreich war, ausgerechnet an diesem Tag nicht eingesetzt werden konnte, weil dabei unerwünschte Geschmacksübertragungen auf den Honig die Folge gewesen wären. Also ohne Smoker, dafür mit wachsendem Respekt.

Drei mutige GFE’ler mit voller Schutzausrüstung, allen voran Geschäftsführer Michael Bader, gingen vorsichtig und besonnen an die Bienenkästen, um die prall mit Honig gefüllten Rähmchen nacheinander zu kontrollieren und, sofern für erntebereit befunden, in die bereitgestellten Erntekörbe zu setzen. Die restlichen Mitarbeiter standen ehrfurchtsvoll in gebührendem Abstand.

Die kamen dafür beim Abtransport und beim Einweihen der brandneuen, hochglänzenden Honigschleuder zum Einsatz. Hier durften zarte Programmiererhände unter Beweis stellen, dass sie nicht nur eine Computertastatur bedienen, sondern auch präzise Waben entdeckeln und ein gefühlvolles Schleudertempo anschlagen können. Das Ergebnis der konzertierten Aktion: Honig – also richtiger Honig, der goldgelb und klar in den Auffangbehälter floss.

Nach erster Kostprobe des leckeren Produkts unserer GFE-BEEs gehörten Skepsis und vorsichtige Zurückhaltung der Vergangenheit an und wichen einem kollektiven, unbedenklichen Strahlen. Unsere Bienen waren nicht nur fleißig, sondern passten offensichtlich auch hinsichtlich ihrer immensen Qualitätsmaßstäbe voll zum Unternehmen. Wer jetzt die Frage stellt: Wie schmeckt er denn, der GFE-Stadthonig, dem lässt sich nur antworten: Der wunderbare Geschmack lässt sich nur schwer beschreiben, aber über eines waren sich alle GFE’ler einig: Es ist der beste Honig, den man jemals gekostet hat.

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